Das Auge ist ein sehr empfindliches Organ und reagiert sehr früh auf Störungen imAugenerkrankungen Organismus. Ob chronische Erkrankungen, falsche Ernährung oder auch Umwelteinflüsse und Stress. Das Auge reagiert immer mit. Auch Alterungsprozesse sind am Auge sehr früh zu erkennen. Allerdings fallen uns Augenerkrankungen manchmal erst spät auf, da das Gehirn Augenstörungen sehr lange kompensieren kann. Deshalb ist eine frühe Erkennung der Erkrankungen wichtig.

Welche Augenerkrankungen sind häufig anzutreffen?

Die häufigsten Augenerkrankungen sind erhöhter Augeninnendruck (Glaukom), eine getrübte Linse (Grauer Star) und Fehlsichtigkeit (Kurz- und/oder Weitsichtigkeit).
Auch Makuladegeneration,Trübungen des Glaskörpers, Entzündungen im Auge und Fremdkörpergefühle treten immer häufiger auf.
Oft sind die Beschwerden auch Begleitererscheinungen von anderen Erkrankungen wie z.B. Diabetes, chronischen Entzündungen und Infekten, Allergien oder auch einer Mangelernährung und Wassermangel.

Warum ist Stress eine häufige Ursache?

Stress ist ein weiterer wichtiger Auslöser für Augenstörungen. Stresshormone beeinflussen sehr stark die Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff und Nährstoffen. Da das Auge auf eine gute Versorgung angewiesen ist, reagiert es als eines der ersten Organe mit Störungen. Gerade bei Stress kommt zusätzlich auch eine Mangelernährung hinzu. Fastfood, Kantinenessen und zuwenig Trinken beeinflussen die Augenfunktion extrem stark. Sie merken das sicher selbst, wenn einmal einen Tag lang zuwenig getrunken haben – die Augen werden müde, sie sehen schlechter, das Sehen wird anstrengend.

Was hat meine Psyche mit den Augen zu tun?

Eine wichtige Frage, die man sich im Zusammenhang mit einer Erkrankung des Auges ebenfalls stellen kann ist: Was möchte ich in meinem Leben aktuell nicht sehen?

Mittlerweile auch in der Schulmedizin anerkannt ist die Erkenntnis, dass psychische Belastungen Einfluß auf körperliche Funktionen und Organe haben. Angefangen vom Magen der auf Stress reagiert, über Gelenkschmerzen und Rheuma bei Überlastung, bis hin zum Auge, dass mit Sehstörungen auf Situationen reagiert, die nicht mehr erträglich sind.

Eine ehrliche Auseinandersetzung mit sich selbst führt in diesem Zusammenhang häufig zu interessanten Erkennissen. Ist die Familiensituation oder das Verhältnis zu Kollegen am Arbeitsplatz belastet. Kann man die Probleme und Herausforderungen  in seinem Umfeld nicht mehr verarbeiten.

Sicher sind solche Themen nicht die alleinigen Auslöser für Augenstörungen, aber sie sind auf jeden Fall ein wichtiger Faktor, der betrachtet werden sollte.
Die Bearbeitung der Fragestellungen, vielleicht auch mit Hilfe eines psychotherapeutisch ausgebildeten Therapeuten, kann ein Meilenstein auf dem Weg zur Behandlung der Augenstörungen sein.

Was kann man gegen Augenerkrankungen tun?

Natürlich ist eine schulmedizinische Diagnose eine wichtige Voraussetzung für jede weitere Behandlung. In Akutfällen sind Medikamente und manchmal auch eine Operation angezeigt. Bei erhöhtem Augeninnendruck ist es z.B. wichtig, den Druck durch geeignete Medikamente zu erniedrigen, damit keine Schädigungen am Sehnerv auftreten.

Warum zusätzlich Naturheilkunde und welche Therapien sind geeignet?

Da die meisten Augenerkrankungen durch degenerative und chronische Störungen verursacht werden, sind sie ideal geeignet für eine naturheilkundliche Begleittherapie. Naturheilkunde zielt darauf, die Selbstheilungskräfte des Organismus zu stärken und Mangelerscheinungen zu beseitigen. Mögliche Therapieansätze sind z.B. die Bioresonanztherapie (>weitere Infos) , aber auch die Augenakupunktur (>weitere Infos). Dies ist  eine spezielle Körperakupunktur für Augenerkrankungen und Fehlsichtigkeiten.

Wichtig ist auch die Behandlung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Fehlernährung, da diese oft Störungen im Auge verursachen.

Je früher eine naturheilkundliche Behandlung beginnt, um so besser sind natürlich die Erfolgsaussichten. Aber solange der Körper noch reaktionsfähig ist, kann die Naturheilkunde auch Verbesserungen bewirken.

Was können Sie bereits selbst tun, wenn Sie Störungen am Auge feststellen?

  • Gehen Sie regelmäßig zur Untersuchung zum Augenarzt. Manche Erkrankung des Auges lässt sich so bereits in einem frühen Stadium erkennen. Dies erhöht auch die Chance, die Störung durch Naturheilkunde in den Griff zu bekommen.
  • Ganz wichtig ist eine ausreichende Wasserzufuhr. Das Auge besteht zu einem großen Anteil aus Wasser und bereits bei einem geringen Wassermangel, wie er schon nach einem Tag ohne ausreichende Wasserzufuhr auftreten kann,  kommt es zu Auswirkungen am Auge. Versuchen Sie mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser am Tag zu trinken. Kaffee und Tee zählen dabei nicht zur Wassermenge dazu.
  • Ernähren Sie sich gesund. Vitamin- und Mineralstoffmangel machen sich am Auge schnell bemerkbar.
  • Lassen Sie sich auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten testen.
  • Lassen Sie sich auf Diabetes und chronische Erkrankungen untersuchen. Oft sind Augenerkrankungen Folgeerscheinungen von diesen Erkrankungen
  • Reduzieren Sie Übergewicht. Das fördert die Gesundheit Ihres gesamten Körpers

Und noch etwas ganz Wichtiges noch zum Schluß

Reduzieren sie die Zeit, die Sie am Bildschirm (Fernseher, Computer, Handy) verbringen. Bildschirme strengen die Augen extrem an.
Daher machen Sie jetzt mal eine Pause von Ihrem Bildschirm und gehen Sie nach draußen, machen etwas Entspannendes (Spazierengehen) und gönnen Sie sich und Ihren Augen eine Auszeit.

Das ist nicht nur für die Augen gut. .

Autor: Michael Holstein, Journalist, Heilpraktiker

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