Gewichtsabnahme in kurzer Zeit versprechen viele. Die Wenigsten halten das Versprechen auch ein.
Ein gut durchdachtes Abnehmprogramm unter Berücksichtigung des individuellen Stoffwechsels und eventueller Nahrungsunverträglichkeiten kann aber nachhaltiges Abnehmen ohne zu Hungern schaffen.

Wie soll das gehen?

Ich esse wenig und nehme trotzdem kaum ab und sobald ich etwas mehr esse, nehme ich sofort zu. Normal ist das nicht.

Das hört von vielen Menschen, egal ob weiblich oder männlich. Sie alle haben schon mehrere Diäten gemacht und sie auch diszipliniert durchgehalten.

Trotzdem trat der gewünschte Erfolg, nämlich Gewichtsabnahme, nur geringfügig und/oder vorrübergehend ein! Inzwischen ist eine Ernährung, die schlank macht und auch die Figur auf Dauer hält, „zur Wissenschaft“ geworden. Früher bestand die Meinung, dass es zum Abnehmen ausreicht, die Kalorien zu reduzieren und den Grundumsatz durch Bewegung zu steigern. Man machte eine „Brigitte-Diät“, ernährte sich nach den Weight-Watchers oder machte Heilfastenkuren, die auch noch entschlacken sollten. Die Dr. Atkins-Diät führte meist zum Erfolg, aber sobald der erschlankte Mensch wieder Kohlenhydrate zu sich nahm, war der mühsam erarbeitete Erfolg weg und so könnte ich die Beispiele fortsetzen.

Die Erkenntnisse haben sich geändert

Tatsächlich hat sich aber in den letzten Jahren wirklich etwas geändert. Nicht nur die Wissenschaft hat viele neue Erkenntnisse über den Stoffwechsel des Menschen, sondern auch unsere Nahrung hat sich durch Umwelteinflüsse geändert, was wiederum Einfluss auf den Stoffwechsel des Menschen hat. So ist das Thema „Abnehmen“  sehr viel komplexer geworden.

Das führt zu einer Verunsicherung darüber, was man überhaupt noch essen darf. Ist es wirklich gesund und schlank machend, Müesli, Obst, Fleisch, Süßstoff oder Chiasamen zu essen? Soll ich überhaupt noch Milchprodukte essen oder besser Smoothies trinken?

Die Naturheilkunde hat eine einfache Antwort auf diese Frage: jeder Mensch ist anders und damit auch sein Stoffwechsel. Der Satz: „Der Mensch ist, was er ißt“ gilt auch heute noch. Jeder Mensch sollte so essen wie es seinem Stoffwechsel und seiner Gesundheit gemäß ist. Und das muss bei jedem Menschen individuell untersucht werden.

Was hat mein Immunsystem mit Abnehmen zu tun?

Die wichtigste Voraussetzung um vernünftig abzunehmen ist, sich den Stoffwechsel und das Immunsystem des Einzelnen genauer anzusehen. Neben der Kalorienzufuhr und der Bewegung spielen nämlich auch die Darmflora, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien eine Rolle. Bestehen Unverträglichkeiten gegenüber bestimmten Nahrungsmitteln (häufig ist z.B. eine Milchunverträglichkeit) baut der Körper, trotz geringerer Nahrungszufuhr, kein Fett ab und das Gewicht bleibt auf seinem Niveau.

Eine Nahrungsmittelunverträglichkeit muss dabei aber nicht unbedingt Symptome bereiten. Es kann durchaus sein, dass gerade das Nahrungsmittel, das ich am liebsten esse, der Störenfried ist. Durch eine spezielle Blutuntersuchung kann diese Unverträglichkeit erkannt und dann auch behandelt werden. Oft nehmen die Betroffenen nach einer Behandlung schon ab und merken erst dann wie belastend bestimmte Nahrungsmittel waren.

Ein auf den speziellen Stoffwechsel und eventuelle Unverträglichkeiten abgestimmter Ernährungsplan bringt die Pfunde zum Abschmelzen. Und das Wichtigste ist, das Ganze funktioniert ohne zu Hungern.

Für heute erst einmal genug. Im Teil 2 erfahren Sie, was sie sonst noch für eine Gewichtsabnahme tun können. Es gibt viele zusätzliche Möglichkeiten von Darmsanierung und Sport bis hin zu Akupunktur, Homöopathie  und medizinischer Hypnose.
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Dr. jur. Petra Meyer/Michael Holstein

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