Abnehmen und Hormone sind eng miteinander verbunden.appetite-1238633_640 Aber was haben gesunder Schlaf und die Hormone Gherlin und Leptin damit zu tun? Beide Hormone sind noch Überbleibsel aus der Frühzeit der Menschheit, die trotz sehr stark schwankendem Nahrungsangebot  eine ausreichende Fettspeicherung als Energievorrat  gewährleisten sollten. Den Mechanismen hinter den beiden Hormonen gehen wir im heutigen Teil unseres Beitrags nach.

Warum gesunder Schlaf fürs Abnehmen wichtig ist?

Ausreichender Schlaf ist ein wichtiger Faktor für ein nachhaltiges, gesundes Abnehmen. Welche Mechanismen stecken dahinter?

Schlafen wir zuwenig, wird im Körper das, wenig bekannte, Hormon Ghrelin ausgeschüttet. Es ist verantwortlich für die Steuerung des Hunger- und Sättigungsgefühls, wird in Untersuchungen aber auch mit der Entwicklung einer Alkoholabhängigkeit in Verbindung gebracht. Auch ein Bezug zu Depressionen wird untersucht.

Befindet sich zu viel dieses Hormons im Körper, reduziert sich der Energieumsatz, die Nahrungszufuhr wird erhöht und der Fettabbau reduziert. Die Folge ist eine Gewichtszunahme. D.h. zuwenig Schlaf fördert die Gewichtszunahme.

Daher sollten wir darauf achten, dass wir ausreichend Schlaf bekommen. Für die meisten Menschen sind dafür zwischen 7 und 8 Stunden erholsamer Schlaf notwendig. Nur ganz wenige Menschen kommen mit weniger als 6-7 oder mehr als 8-9 Stunden Schlaf ist pro Tag aus.

Was ist der Plateau-Effekt?

Sie nehmen weniger Kalorien zu sich und nehmen trotzdem nicht ab? Neben dem bekannten Jojo-Effekt mit stark schwankendem Gewicht gibt es auch den weniger bekannten Plateau-Effekt. Das Gewicht verharrt für eine längere Zeit auf einem  bestimmten Wert und es gibt nur leichte Schwankungen.

Eine Ursache dafür ist das Hormon Leptin, ein wichtiges Hormon des Fettstoffwechsels. Bei einer Diät sinkt der Leptin-Spiegel und dem Körper wird signalisiert, dass er Nahrung aufnehmen soll. Der sinkende Leptin-Wert signalisiert also eine Hungerphase – der Körper reagiert  mit Gegenmaßnahmen. Der Fettstoffwechsel wird beeinträchtigt und der Körper kann trotz einer geringeren Zufuhr von  Kalorien kein Fett verbrennen.

Eine wichtige Maßnahme gegen den Plateau-Effekt ist maßvoller Sport. Dies erhöht den Grundumsatz des Organismus und sorgt für eine erhöhte Fettverbrennung. Dabei kommt es aber nicht auf Höchstleistungen, sondern auf eine regelmäßige und auf Ausdauer ausgelegte Betätigung an.

Zum Thema Sport erfahren Sie mehr im nächsten Teil  meines Artikels. Schauen Sie wieder vorbei oder besuchen Sie uns auf Facebook. Dort kündigen wir den nächsten Teil des Artikels ebenfalls wieder an.

Wenn Sie möchten, lesen Sie noch einmal Teil 1 des Abnehmbeitrages.

Dr. jur. Petra Meyer/Michael Holstein

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