Was macht ein Heilpraktiker? Heilpraktiker

Der Heilpraktiker ist neben dem Arzt ein nicht-akademischer Heilberuf. Er wendet u.a. Therapie- und Diagnoseverfahren an, die der Alternativmedizin und Naturheilkunde zugerechnet werden. Aber auch schulmedizinische Diagnosen und Therapien gehören zu seinem Repertoire.

Was macht die Behandlung beim Heilpraktiker aus?

Der Heilpraktiker nimmt sich viel Zeit für Gespräche mit dem Patienten. Die berühmte 3-Minuten-Medizin gibt es dort nicht. Es wird versucht, die genauen Ursachen für Beschwerden und Erkrankungen zu finden und nicht nur Symptome zu behandeln.
Dabei ist das Vertrauensverhältnis zum Patienten sehr  wichtig.
Es werden oft Zusammenhänge gefunden, die auf den ersten Blick nicht offensichtlich erscheinen, z.B. der Einfluss des Darmes auf Rückenschmerzen oder auch durch Umweltbelastungen entstandene Erkrankungen, die sich über lange Jahre entwickelt haben. Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Zahnfehlstellungen und viele andere Bereiche werden betrachtet.
Daraus ergibt sich das Behandlungskonzept, bei dem der Patient auch mitarbeiten kann und muss. Nur so kann eine erfolgreiche Therapie gelingen.

Wie wird der Heilpraktiker ausgebildet?

Die Ausbildung erfolgt in Privatschulen und wird von den Schülern selbst finanziert. Dort lernt er die medizinischen Fächer wie z.B. Anatomie, Physiologie und Krankheitslehre, aber auch Therapie- und Diagnosemethoden wie z.B. Psychotherapie, Osteopathie oder auch Labormedizin. Je nach Schwerpunkt kommen im Laufe der Ausbildung und auch des Berufslebens vielfältige Seminare zu medizinischen Themen, Diagnoseverfahren und Therapien hinzu. Ein verantwortungsvoller Therapeut bildet sich ständig weiter und informiert sich über neueste Erkenntnisse sowohl der Alternativ- als auch der Schulmedizin.

Welche Prüfung macht der Heilpraktiker?

Nach Abschluss seiner Ausbildung muss der angehende Heilpraktiker eine Überprüfung bei seinem zuständigen Gesundheitsamt absolvieren. Dort wird sein medizinisches Fachwissen in einer schriftlichen, mündlichen und praktischen Überprüfung getestet. Die Anforderungen sind sehr hoch und ein erfolgreiches Bestehen erfordert eine umfangreiches und intensives Lernen der medizinischen Materie.

Gibt es unterschiedliche Heilpraktiker?

Ja, seit einigen Jahren ist es möglich in einem eingeschränkten Wissensgebiet die Überprüfung vor dem Gesundheitsamt abzulegen. Z.B. gibt es Heilpraktiker für Psychotherapie oder auch für manuelle Therapie.
Diese Therapeuten dürfen aber nur in ihrem speziellen Fachgebiet arbeiten und müssen auf ihrem Praxisschild die Einschränkung angeben.

Führt ein Heilpraktiker keine Einschränkung in seiner Berufsbezeichnung, hat er die Überprüfung vor dem Gesundheitamt für die volle medzinische Bandbreite abgelegt und Sie können ihn für alle Erkrankungen aufsuchen. Einige wenige Erkrankungsarten darf er nicht behandeln, dies wird Ihnen Ihr Behandler bei Ihrem Therapiegespräch mitteilen.


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