Rubriken zur Ernährungsberatung sind ein fester Bestandteil jeder Zeitschrift geworden. Was jedoch als „gesund“ gilt, wechselt von Zeit zu Zeit: Früher galt Butter als gesund, heute Margarine; früher galt Geflügel als gesund, heute weiß man, daß Geflügel eine Hormonbombe ist. Selbst der interessierte und gut informierte Laie ist im Dschungel der Ernährungsinformation oft verloren.

Tatsache ist, daß nicht eine einzelne Ernährungsform für alle Menschen richtig sein kann. Besonders drastisch wird dies immer wieder bei Gewichtsreduktions-Diäten deutlich. Während der Eine problemlos abnimmt, verliert ein anderer trotz strengster Diät kein einziges Gramm. Dies verdeutlicht, daß nur eine individuelle Ernährungsplanung auf Dauer zu positiven Ergebnissen führen kann.
Zudem ist jede einseitige Ernährungsform (z.B. Kartoffeldiät, Ananasdiät usw.) nicht als Dauerernährung geeignet. Eine gesunde Ernährung muß ausgewogen, vielseitig und individuell auf den einzelnen Menschen abgestimmt sein. Hierzu können wir Ihnen qualifizierte Hilfestellung geben: Wir testen aus, welche Nahrungsmittel für Sie „richtig“ sind, d.h. wie Sie sich ernähren sollten, um sich auf Dauer schlank, fit und körperlich und geistig leistungsfähig zu halten.Wir geben Ihnen in der Beratung Hilfsmittel an die Hand, mit denen Sie anschließend selbst Ihre gesunde Ernährung bewerten und auswählen können.

Wie sieht eine gute Ernährungsberatung aus?

Zu jeder Ernährungsberatung gehört auch eine Überprüfung der Lebensgewohnheiten, wie z.B. regelmäßiger Sport und die Vermeidung von Streß. Gerade bei Übergewichtsproblemen sind immer wieder Faktoren außerhalb der Ernährung bedeutend. Krankheitsbedingte Fehlernährung und Mangelerscheinungen sind zu bedenken.
Denn oft sind z.B. auf Grund einer gestörten Darmflora (durch Antibiotikabehandlungen) Mangelerscheinungen, bei sonst scheinbar gesunden Menschen zu beobachten. Aber auch ohne akute Erkrankung ist der Weg zu einer gesunden Ernährung ein wichtiger Schritt zu Leistungsfähigkeit und Gesundheit. Eine Darmsanierung ist dann vielleicht das Mittel der Wahl.