Autor: Michael Holstein, HeilpraktikerSchlaf und blaues Licht
Viele Menschen klagen in den letzten Jahren über zuwenig oder zu schlechten Schlaf. Jeder kennt das: Man wacht morgens auf und hat nicht das Gefühl ausreichend geschlafen zu haben. Man fühlt sich schlapp, müde und ausgelaugt. Guter Schlaf fühlt sich anders an.
Die Ursachen können sehr vielfältig sein, von körperlichen bis hin zu psychischen Problemen.

Eine Farbe als Ursache von gestörten Schlaf?

Aber es kann auch eine ganz banale Ursache sein, die den Schlaf stört.
Licht mit blauen Farbanteilen, wie es z. B. von vielen Fernsehern, aber auch von Computermonitoren und Handybildschirmen abgestrahlt wird, kann die Produktion des Hormons Serotonin stören und damit den Schlaf massiv  stören. Serotonin wird im Darm zu Melatonin umgewandelt und Melatonin regelt unter anderem den Schlaf-/Wachrhythmus des Menschen.Melatonin ist gleichzeitig auch für unsere Stimmung und psychische Verfassung zuständig. Ist die Melatoninproduktion gestört, sind wir unruhig, schlecht gelaunt und haben Schlafstörungen. Und Schlafstörungen könne wieder zu körperlichen Folgeerkrankungen führen.

Was kann man tun?

Daher sollte Licht mit blauem Farbanteil, vor allem am Abend, vermieden werden. Mindestens 1 Stunde vor dem Schlafengehen sollten Handy und Fernseher nicht mehr benutzt werden. Auch wenn das im Zeitalter der Kommunikation schwer fällt.
Auch bei der Zimmerbeleuchtung sollte besser gelbliches oder rotes Licht  verwendet werden, da es weniger negative Einflüsse auf unseren Stoffwechsel hat.

Wenn Sie nachts oft aufwachen oder aufstehen, schrauben Sie z.B. in eine Lampe, die Sie dann anschalten, statt einer normalen weissen Birne einfache eine Birne mit nicht zu hellem roten Licht. Sie werden merken, dass diese Lichtfarbe, trotz unterbrochenem Schlaf, weniger störend ist und Sie danach wieder besser einschlafen können.


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