Wie passen Depression und Fruchtzucker zusammen?Depression und Fruchtzucker

Neben vielen anderen Ursachen, steht der Verdacht im Raum, dass Depression auch durch eine Unverträglichkeit auf Fruchtzucker ausgelöst werden. Fruchtzucker ist in vielen Nahrungsmitteln, wie z.B. Obst, Fertignahrung, Süßigkeiten, enthalten und manche Menschen können diese Zuckerart nicht ausreichend verdauen. Aber wie kommt es dann zur Depression durch den Fruchtzucker?

Was passiert im Körper?

Wird der Fruchtzucker nicht ausreichend verdaut, kann dieser freie Zucker mit der Aminosäure L-Tryptophan im Darm des Betroffenen chemisch reagieren. Da L-Tryptophan eine Vorstufe von Serotonin (dem „Glückshormon“) ist, kann jetzt kein Serotonin mehr gebildet werden.

Serotonin ist ein wichtiger Stoff, dessen Fehlen in Verbindung mit Depression gebracht wird. Die Folge sind Verstimmungen, Antriebsschwäche. Lustlosigkeit.

Der Körper versucht, diesen Mangel auszugleichen und es entwickelt sich häufig ein Heisshunger auf Süßes. Wenn der Betroffene dann Süßigkeiten isst, gerät er in den Teufelskreis der Unverträglichkeit.

Was kann man tun?

Wenn die psychischen Veränderungen ausschließlich auf die Unverträglichkeit auf Fruchtzucker zurückzuführen sind, kann alleine das Weglassen von Fruchtzucker bereits positiv auf die Depression wirken.

Wichtig ist aber immer  auch die genaue Erforschung weiterer Ursachen, damit eine sinnvolle Behandlung eingeleitet werden kann und wenn notwendig auch die Ernährung umgestellt wird.

Depression ist eine ernst zu nehmende Erkrankung, deren frühzeitige Erkennung und Behandlung über den Erfolg einer Therapie entscheiden kann. Insbesondere muss die Erkrankung aus Ihrer sozialen Ächtung geholt werden, damit Patienten ohne Angst Hilfe in Anspruch nehmen können. Denn noch immer unterliegt die Depression falschen Vorstellungen von ihrer Entstehung und betroffene Menschen werden nach wie vor stigmatisiert und ausgegrenzt.

Autor: Dipl. Inf. Michael Holstein, Journalist & Heilpraktiker
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